Wahlprogramm von ZV: Erhalt statt Abbau

Zur Kommunalwahl am 12.9.20121 tritt ZUNKUNFT VAREL mit dem Motto “Aufbauen statt abbauen” an. Die programmatische Arbeit der letzten Jahre soll fortgeführt werden.

Besonders wichtig ist die Schaffung günstiger Baugrundstücke für Familien. In Varel gibt es kaum noch günstiges Bauland. Gewerbegebiete zur Ansiedlung von Betrieben müssen neu ausgewiesen werden.

Die Innenstadt soll attraktiver werden, so dass der Aufenthalt in der Innenstadt zum Erlebnis wird.

Das Tivoli soll erhalten bleiben. Es ist eine traditionsreiche Stätte und liegt zentrumsnah, was insbesondere für ältere Menschen ein Vorteil ist.

Das Waldstadion soll ebenfalls erhalten bleiben. Es ist als Vereins- und Schulsportstätte unverzichtbar.

Auch das Webereigelände darf nicht angetastet werden.

ZV ist für den Erhalt aller Schulen, auch wenn deren Schülerzahl gering ist. Insbesondere darf die Oberschule Obenstrohe nicht geschlossen werden. Kleine Einheiten sind von Vorteil. Das hat sich gerade in der Corona-Krise wieder gezeigt.

ZV wird weiter für den Bestand des Vareler Krankenhauses kämpfen. Eine dezentrale Gesundheitsversorgung hat Vorteile gegenüber der Zentralisierung.

In der Verkehrspolitik setzt sich ZV dafür ein, den LKW-Verkehr aus der Oldenburger Straße zu holen. Eine Verkehrsberuhigung dieser Straße ist notwendig. Das dies geht, hat sich während der Sanierung der Oldenburger Straße gezeigt. Der Ausbau und die Sanierung der Radwege soll vorangetrieben werden. Die Verkehrsprobleme müssen gemeinsam mit den benachbarten Kommunen und Landkreisen gelöst werden. Hier setzt ZV auf Zusammenarbeit.

Einen neuen Parkplatz in Dangast hält ZV mehrheitlich für sinnvoll. Die Dangaster Bürger sind überwiegend ebenfalls dafür. Damit werden die Verkehrsprobleme in Dangast aber nicht gelöst.

Beim Städtebau wird ZV sich dafür einsetzen, dass nur noch Projekte von überschaubarer Größenordnung durchgeführt werden. Eine “erdrückende” Bebauung wie in der Bergstraße muss zukünftig vermieden werden. Architekten sollen dafür entsprechende Modelle anfertigen. So können die Ratsherren die Folgen der Bebauung besser abschätzen. Eine komplette Bebauung in Jethausermoor ist städtebaulich nicht sinnvoll. Auch ist das Gelände zu moorig.

Über allem aber steht eine größere Bürgernähe, und ein nachhaltigerer Umgang  mit die Finanzen der Stadt Varel.

 

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