ZUKUNFT VAREL ist für Abriss der Bahnhofsbrücke

Die Fußgängerbrücke am Vareler Bahnhof muss abgerissen werden. Dies fordert die Ratsfraktion von ZUKUNFT VAREL. Es ist, auch durch die Berichterstattung im Gemeinnützigen, der Eindruck entstanden, dass die Stadt Varel als untere Denkmalschutzbehörde den Abriss des Gebäudes ablehnt. Die Fußgängerbrücke stellt ein großes Hindernis für Bahnreisende mit Gepäck dar. Hier muss dringend für Abhilfe gesorgt werden. Die Haltung der Stadt behindert die Lösung des Problems und verzögert damit ein Vorankommen in dieser Frage.

„Die Menschen in Varel warten seit Jahren darauf, dass die Übergangssituation zu den Gleisen 2 und 3 endlich gelöst wird und dass dieses unschöne und übelriechende Gebäude verschwindet“, sagt Karl-Heinz Funke. „Die Stadt kann doch unmöglich auf einem Fortbestand bestehen, wenn dadurch eine Lösung verzögert wird.

Ratsherr Alfred Müller äußert sich in ähnlicher Weise: „Die Brücke muss weg. Ob es danach einen Tunnel oder eine neue Querung mit Fahrstuhl gibt, sollte davon abhängig gemacht werden, was sich besser in das Bild beim Bahnhof einfügt. Das jetzige Bauwerk ist nur abstoßend. Für jemanden, der Varel zum ersten Mal besucht und mit der Bahn kommt, muss es doch einen fatalen ersten Eindruck von unserer Stadt machen.“

Zur nächsten Sitzung des Ausschusses für Planung und Umwelt wird ZUKUNFT VAREL einen Antrag stellen, sich mit dem THema zu befassen. Die Fraktion fordert darin Informationen über den aktuellen Sachstand. Sie will auch erfahren, welche Haltung die Stadt zum Erhalt der Fußgängerbrücke einnimmt. Die Fraktion wird beantragen, dass die Stadt den Beschluss fassen möge, dass Brücke abgeridssen wird.

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