ZUKUNFT VAREL fordert eine Begehung der Vareler Straßen

Die Vareler Bürger beklagen den schlechten Zustand der Vareler Straßen. Dies ist das Ergebnis einer Bürgerinformation, die Zukunft Varel im Tivoli veranstaltet hat. Gerade ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind, haben große Schwierigkeiten, sich sicher auf den Bürgersteigen zu bewegen. Die Osterstraße und der Tweehörnweg sind beispielhaft für diese nicht hinnehmbare Situation.

Auf den Straßen sind die Einbettungen der Kanaldeckel teilweise über und teilweise unter dem Niveau des Straßenbelags. Das verursacht nicht nur Lärm für die Anwohner, es führt auch zu erheblichen Stößen in den Fahrzeugen selbst. Einige Vareler Straßen sind mit dem Fahrrad oder dem Auto kaum noch zu befahren.

Zukunft Varel fordert, dass dieses Thema in der nächsten Sitzung des Ausschusses für Bauen, Liegenschaften und Verkehr beraten wird. Es sind Besichtigungen der Vareler Straßen durch die Ausschussmitglieder durchzuführen, der Sanierungsbedarf ist festzulegen und entsprechende Maßnahmen sind zu ergreifen.

Die Straßen sind Lebensadern unserer Stadt. Unterhalt, Sanierung und Ausbau der Straßen sind wichtig für jeden Bürger unserer Stadt.

Zukunft Varel hat im Stadtrat dafür plädiert, einen Kredit in Höhe von 1. Mio. Euro aufzunehmen, um Varels Straßen sanieren zu können. Die Mehrheit im Rat entschied sich jedoch für die Einstellung zweier Pflasterer, die als „schnelle Eingreiftruppe“ Straßenschäden beheben sollen. Dafür wurden 100 000 Euro jährlich bereitgestellt. Außerdem wurde die Straßenunterhaltung um 50 000 Euro aufgestockt. Etwaige Mehreinnahmen der Stadt sollen vorrangig in den Straßenbau fließen. Zukunft Varel bezweifelt, dass diese Maßnahmen ausreichen, um sie Situation in Varel wesentlich zu verbessern.

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