Großbaustelle Sandkuhle in Dangast: Ratsherr Leo Klubescheidt nimmt Stellung

Ratsherr Leo Klubescheidt äußert sich gegenüber der NWZ über die Baustelle in der Sandnkuhle in Dangast. Im Folgenden ist seine Stellungnahme im Original abgedruckt:

Klubescheidt: Investor trägt nicht die Kosten der Entsorgung

Einige Beobachter fragen sich aktuell, was da auf der Großbaustelle Sandkuhle in Dangast genau passiert. Die Nicht-Eingeweihten wundern sich, die Eingeweihten haben aber bereits bemerkt, dass da wieder ein Handel eingetopft wurde, in dem die Stadt dem privaten Investor ein zusätzliches Geschäft verschafft, im Gegenzug dieser dafür bereit ist, die Verwaltungsspitze aus Konsequenzen zu entlassen, für die einzustehen, sie aufgrund von Fehlern und Versäumnissen verpflichtet gewesen wäre.

Handelt es sich bei dem Investor um einen selbstlosen, großzügigen Wohltäter, der der Stadt besonders zugetan ist ? —Mitnichten! Im Gegenzug zur Übernahme der Kosten für eine Bodensanierung in Höhe von rd. 500.000 Euro verschafft die Stadt dem Investor die Möglichkeit, zusätzlich eine Vielzahl von Betten für Feriengäste an einer Stelle zu schaffen, die nach initialen Bauantragsplänen bis Anfang 2020 nur als Grünflächen ausgewiesen war und so nicht bebaut werden konnte. Die Verwaltungsspitze frohlockt, denn mit dem „Handel“ kann sie sich klamm-heimlich aus der Verantwortung für ihre seinerzeitigen Fehler stehlen.

Der Investor nennt das diplomatisch „sehr konstruktive Gespräche“; im Original-Ton der Verwaltung vom 8-7-2020 heißt dies „ Die wirtschaftliche Optimierung der Gebäudesituation des Investors unter Berücksichtigung der Altlastenentfernung in der Sandkuhle“. Gemeinsam spricht man von einem guten Geschäft. Man spricht von 4 oder 5 Häusern,, was bei der bisher geplanten spezifischen Auslegung mindestens 10 Wohnungen mit mindestens 40 zusätzlichen Betten erbringen wird. Bei den bekannten Verkaufspreisen für die Wohnungen in der Sandkuhle ein fürwahr gutes Geschäft.

Die Behauptung also „die Kosten für die Bodensanierung von rd. 500.000 EURO trägt der Investor“ entspricht nicht den Tatsachen. Im Grunde ist es eine „Verdummung der Öffentlichkeit“.

Leo Klubescheidt, Mitglied der Fraktion ZUKUNFT VAREL.

 

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