ZUKUNFT VAREL bekräftigt Forderung nach Impfzentrum im südlichen Friesland

Durch die Abläufe im Impfzentrum Roffhausen sieht sich die Wählergemeinschaft ZUKUNFT VAREL (ZV) in ihrer Forderung nach einem zweiten Impfzentrum bzw. mobilen Impfteams bestätigt. „Die Berichterstattung über die Abläufe im Impfzentrum Roffhausen zeigt, dass das Impfzentrum schlecht geplant und zu klein ist“, so Alfred Müller, Ratsherr von ZV und Kreistagsmitglied. Der Landkreis gibt den zu Impfenden die Schuld für die Situation. Sie seien zu früh zum Impftermin gekommen. Müller: „Das ist unerhört einer Generation gegenüber, die eher etwas zu früh, als zu spät kommt!“.

ZV erneuert die Forderung, möglichst schnell dezentrale Impfzentren einzurichten, bzw. mobile Impfteams aufzustellen. Zusätzlich sollen die Hausärzte besser mit Impfdosen versorgt werden.

Karl-Heinz Funke, Vorsitzender von ZV und ebenfalls Ratsherr und Kreistagsabgeordneter: „Wir fühlen uns in unseren Forderungen bestätigt, so kann man mit Senioren doch nicht umgehen. In den Sonntagsreden werden sie gelobt – aber im wahren Leben sieht es anders aus.

Alfred Müller sieht die Vorgänge im Impfzentrum als Beispiel unserer maßlosen Bürokratie: „Die punktgenaue Einhaltung der Vorschriften ist wichtiger als der Mensch. Kein Wunder, dass bei uns in Deutschland nichts mehr richtig funktioniert. Der gesunde Menschenverstand geht verloren.“

 

 

Mitgliederversammlung zur Vorbereitung der Kommunalwahlen im September

Am Mittwoch, den 14. April 2021 findet in der Weberei ab 19:00 Uhr eine Mitgliederversammlung statt. Auf dieser Versammlung sollen die ersten Aktivitäten bzgl. der Kommunalwahl im September besprochen werden.
Außerdem wird sich der Bürgermeisterkandidat der CDU, Herr Tschigor, vorstellen und Fragen beantworten.
In der “Weberei“ können wir unter „Corona – Bedingungen“ tagen.
Wir bitten eindringlich darum, dass sich alle Teilnehmer vorher am Versammlungstag kostenlos testen lassen.
  • Die Firma „Anker-Med“, Rallenbüschen, Tel.: 92886-90, kommt mit einem Wohnmobil zu Euch nach Hause, so dass sich jede(r) praktisch zu Hause umsonst testen lassen kann.
  • Oder macht einen Termin in der Teststation in der Weberei (http://www.vareltestet.de/) für den wöchentlichen kostenlosen Test ab.
Bitte macht davon Gebrauch. Es dient dem Schutz aller Teilnehmer. Wir möchten erreichen, dass alle Teilnehmer ohne Angst teilnehmen können!
Wir hoffen auf eine rege Teilnahme und bitten um Anmeldung bis zum 10.04. bei Karl-Heinz Funke (6520), Axel Neugebauer (959038) oder Alfred Müller (7780)
Wir freuen uns auch, wenn Gäste mitgebracht werden (bitte auch diese mit Test und Anmeldung)!

Tivoli muss erhalten bleiben!

Die CDU hat vorgeschlagen, eine Festhalle am jetzigen Standort des  Tivoli zu bauen. Dem stimmt ZUKUNFT VAREL (ZV) zunächst einmal zu. Dadurch wird der Standort in der Windallee erhalten und der Bau eines Veranstaltungszentrums auf dem Kasernengelände ist vom Tisch. ZV geht jedoch weiter. ZV-Ratsherr Alfred Müller äußert sich dazu:

„Wir setzen uns dafür ein, dass das Tivoli als zentrale Stätte für Kultur- und Gemeinschaftsveranstaltungen erhalten bleibt. Ob ein Abriss mit anschließendem Neubau oder eine Renovierung wirtschaftlich sinnvoll ist, muss sehr sorgfältig geprüft werden. Das Tivoli hat eine lange Tradition und ist ein gut funktionierendes und preiswertes Kultur- und Veranstaltungszentrum.“

Müller weiter: „Das Tivoli ist leider durch eine mehr als zehnjährige Vernachlässigung der Bausubstanz, für die maßgeblich die Mehrheitsgruppe SPD/CDU verantwortlich ist, in einen schlechten Zustand gebracht worden. Es muss geprüft werden, ob es nicht sinnvoll ist, durch private Initiative den Standort durch den Bau eines Hotels aufzuwerten um so beispielsweise mehrtägige Tagungen ausrichten zu können. ZV will, dass das Thema Tivoli endlich auf die Tagesordnung kommt. Die Verschlechterung der Bausubstanz muss umgehend gestoppt werden, der Standort muss erhalten bleiben!“

 

 

Erneute Kritik von ZV an der Grünschnitt-Regelung des Landkreises

ZUKUNFT VAREL (ZV) hatte die Grünschnitt-Regelung des Landkreises Friesland kritisiert. Nun hat der Landkreis die Regelung geändert. Mittwochs ist eine Grünschnittabgabe in der Deponie Hohenberge ohne Papiertüte möglich.

Das ist in den Augen der Kreistagsfraktion von ZV zwar eine Verbesserung der Situation, reicht aber bei Weitem nicht aus. ZV fordert eine Abgabemöglichkeit von Grünschnitt an jedem Öffnungstag des Wertstoffhofes.

Dazu Alfred Müller: „Die ganze Angelegenheit von unserer Antragstellung bis zur derzeitigen Regelung hat fast ein ganzes Jahr gedauert und wurde von der Mehrheitsgruppe im Kreistag aus SPD, Grünen und FDP behindert und nicht gefördert. Ob die Lösung tatsächlich verständlich und praktikabel ist, muss man abwarten. Es ist auch sehr verwunderlich, dass der Landkreis, entgegen ursprünglicher Bekundungen, die jetzige Regelung nicht mit der Stadt Varel abgestimmt hat.“

Und weiter Karl-Heinz Funke: „Es hätte mit ein wenig gutem Willen und Engagement auch viel früher geregelt werden können. Wieso man nur am Mittwoch größere Mengen Grünschnitt ohne Papiertüte abgeben kann, versteht man nicht. Das müsste doch auch an den übrigen Tagen funktionieren.“

ZUKUNFT VAREL will jetzt Zahlen, Daten und Fakten wissen

Kurdirektor Taddigs verkündet am 20.2.2021 im Gemeinnützigen, dass „die Baukosten für die Sanierung des städtischen Campingplatzes uns davon laufen“.

Es ist ein Fehler, über die missliche Entwicklung, dass „die Sanierung des städtischen Campingplatzes teurer als erwartet kommt“ nur über die Medien zu informieren statt den Rat vorab zu unterrichten. So etwas verbietet sich, klagt jetzt ZV-Ratsherr Leo-W. Klubescheidt. 

Noch 2 Wochen zuvor hatte KD Taddigs in seinem Jahresbericht zum Campingplatz den Mitgliedern des Ausschusses für den Eigenbetrieb mitgeteilt, dass die Baumaßnahmen neu strukturiert wurden und ein Konzept erarbeitet wurde, das unter großen Anstrengungen und mit einem außerordentlichen Engagement erreicht wurde. Das klang nach planmäßigem Verlauf. Nur zwei Wochen später die Ernüchterung!

ZUKUNFT VAREL will jetzt konkret wissen:

1. Welche Baukosten, zu welchen Leistungen „laufen davon“? — Und wie hoch sind die weggelaufenen Kosten?

2. Warum wird davon im Bericht des Kurdirektors für den Ausschuss vom 5.2.2021 nicht berichtet 

3. Warum wird der zuständige Ausschuss nicht schriftlich und umfassend über die Situation und  Entwicklung informiert ?

ZUKUNFT VAREL erwartet nun die Antworten auf die vorgenannten Fragen.

Abbes Mahouachi neuer Stadtrat für ZUKUNFT VAREL

Die Wählergemeinschaft ZUKUNF VAREL (ZV) hat einen neuen Stadtrat benannt. Abbes Mahouachi rückt für den verstorbenen Joschi Bektas in die Fraktion von ZV nach.

Der Diplom-Biologe war bereits Stadtrat von 2011 bis 2016.

Mahouachi ist 46 Jahre alt, hat tunesische Wurzeln und ist in Varel geboren und aufgewachsen. Er bezeichnet sich selbst als „tunesischen Friesen“. Im Wahlkampf 2016 stand er auf Listenplatz 9 und erhielt 216 Stimmen.

Sein Ziel ist es, die Lebensqualität in Varel ständig zu verbessern. Dabei liegen ihm besonders die Jugendlichen am Herzen. Die Unterstützung junger Eltern und die Kinderbetreuung ist ein weitere Bereich, für den er sich besonders einsetzt.

Mehr Hilfe bei der Vergabe der Impftermine

ZUNKUNFT VAREL (ZV) fordert mehr Unterstützung älterer Mitbürger bei der Vergabe der Termine für die Coronaimpfung. Bürger über 75 Jahre benötigen oft Hilfe im Umgang mit der Hotline. Außerdem fordert ZV einen Fahrdienst zum Impfzentrum. In diesem Zusammenhang hat die Kreistagsfraktion von ZV erneut verlangt, ein mobiles Impfzentrum im Süden des Landkreises einzurichten.

Karl-Heinz Funke: „Die Berichterstattung zeigt, dass die Hotline offensichtlich restlos überlastet ist, in angemessener Zeit den Anrufern einen Impftermin zu vermitteln. Es reicht nicht, wenn der Landkreis nur in einem Brief mitteilt, dass man sich an eine Hotline zur Terminvergabe wenden soll. Es handelt sich hier um eine Bevölkerungsgruppe, die oft mit den neuen Techniken kaum oder schlecht umgehen kann, die häufig gesundheitlich beeinträchtigt ist und einer stundenlangen und wiederholten Warteschleife einer Hotline hilflos ausgeliefert ist. “

Funke weiter: „Es muss schnell eine klare und verständliche Regelung gefunden werden!“

ZUKUNFT VAREL für Erhalt des Tivoli: Renovierung schnell beginnen

„Seit 1901 gibt es in Varel das Tivoli oder früher Allee-Hotel. Es hat damit eine über 120-jährige Geschichte und ist eines der Vareler Wahrzeichen!“ So äußert sich der Ratsherr von ZUKUNFT VAREL (ZV) Alfred Müller . Der Rat der Stadt Varel ist uneinig, was mit dem Tivoli geschehen soll. ZV tritt für den Erhalt der Veranstaltungsstätte in der Windallee ein.

Müller: „Das Tivoli ist leider wegen einer mehr als zehnjährigen Vernachlässigung der Bausubstanz seitens der Stadt Varel in einen schlechten Zustand gebracht worden. Das ist einer Bauunterhaltungspolitik geschuldet, die in den letzten 15 Jahren immer wieder in Varel zu beobachten war und von der Mehrheitsgruppe toleriert wurde. Weitere Beispiele für diese Politik sind Deichhörn in Dangast oder die städtischen Wohnungen.

Das Tivoli hat eine lange Geschichte. Es ist ein gut funktionierendes und preiswertes Kultur- und Veranstaltungszentrum.

Mit dem derzeitigen Pächter hat die Stadt einen Betreiber, der den Varelern die Möglichkeit gibt, in praktisch jeder Größe zu feiern. Ohne diesen Pächter wäre das Tivoli wohl in einem noch schlechteren Zustand.

Das Tivoli hat einen für Varel hervorragenden Standort: Mitten in der Stadt und für die meisten Vareler zu Fuß zu erreichen.“

ZV ist aus diesen Gründen für den Erhalt des Tivoli und gegen ein Veranstaltungszentrum auf dem ehemaligen Kasernengelände. Ein derartiger Standort ist eine Randlage, die nur noch für wenige Vareler zu Fuß erreichbar wäre.

ZV fordert, dass die Verschlechterung der Bausubstanz umgehend gestoppt wird. Ziel ist es, das Tivoli zu erhalten. Eine Renovierung soll umgehend anlaufen. Im Rahmen dieser Maßnahme muss auch darüber nachgedacht werden, das Tivoli um einen Hotelbereich zu erweitern.

 

Mobile Impfstation in Varel: ZUKUNFT VAREL kritisiert Entscheidung des Kreises

Der Landkreis Friesland hat die Einrichtung einer Impfstation für über 80-jährige in Varel abgelehnt. Das kritisiert die Kreistagsfraktion der Wählergemeinschaft ZUKUNF VAREL (ZV) und wirft dem Landkreis „Blockadehaltung“ vor. Axel Neugebauer nimmt als Mitglied der Kreistagsfraktion von ZV Stellung:

„Eine Außenstelle des Impfzentrums Roffhausen in Varel einzurichten ist gerade für unsere ältesten Mitbürger eine große Vereinfachung. Die hohe Zahl an positiven Rückmeldungen, die ZV dazu erhalten hat, zeigt, dass dies auch so gewünscht wird.

Nun versucht aber der Kreis Friesland mit Zahlenspielen bei der Versorgung mit Impfdosen aufzuzeigen, dass das für unseren Landkreis nicht funktioniert, weil hier zu wenig Impfdosen zur Verfügung stünden. Da die Impfdosen nach der Anzahl der Einwohner im Kreis zugeteilt werden, bekommt Cloppenburg auch mehr, weil dort mehr Menschen leben. Das Verhältnis ist aber dasselbe. Eine im Verhältnis ähnliche – bürgerfreundliche – Lösung wie in Cloppenburg, ist genauso auch in Friesland möglich.“

Weiter meint Neugebauer: „Es ist eine Frage des Wollens und nicht des Könnens, und es ist eine Frage der Politik und nicht der Verwaltungsspitzen um die es hier geht.“

Kein Impfzentrum in Varel – ZUNKUNFT VAREL kritisiert Entscheidung des Landkreises

Es wird kein Impfzentrum im Süden von Friesland geben. Die Bürgermeister des Landkreises Friesland und der Landrat haben gemeinsam diese Entscheidung getroffen.

Zur Begründung heißt es: „Aufgrund der derzeit geringen Mengen an Impfstoff, ist die Umsetzung einer dezentralen Impfeinrichtung aktuell leider nicht möglich.“ Es solle kein „Impfneid“ in der Bevölkerung aufkommen. Erst wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht, kann eine dezentrale Impfung stattfinden.

Diese Entscheidung wird von der Kreistagsfraktion der Wählergemeinschaft ZUKUNFT VAREL (ZV) heftig kritisiert. Die Entscheidung ist unzumutbar und nicht bürgernah. Karl-Heinz Funke, Vorsitzender von ZV: „Wir haben für diese Entscheidung keinerlei Verständnis. Die zur Begründung angeführten Schwierigkeiten hinsichtlich der Menge an Impfstoff gelten auch für die Kreise, die trotzdem dezentrale Angebote geschaffen haben.“

Dies gilt insbesondere für den Landkreis Cloppenburg. Dort gibt es mobile Impfzentren. ZV erneuerte die Forderung: „Wenn genügend Impfstoff zur Verfügung steht, müssen umgehend dezentrale Zentren beziehungsweise mobile Impfteams in Friesland geschaffen werden!“

Der Landkreis will über dezentrale Angebote neu beraten, wenn ausreichend Impfstoff vorhanden ist.