ZUKUNFT VAREL für Erhalt des Tivoli: Renovierung schnell beginnen

„Seit 1901 gibt es in Varel das Tivoli oder früher Allee-Hotel. Es hat damit eine über 120-jährige Geschichte und ist eines der Vareler Wahrzeichen!“ So äußert sich der Ratsherr von ZUKUNFT VAREL (ZV) Alfred Müller . Der Rat der Stadt Varel ist uneinig, was mit dem Tivoli geschehen soll. ZV tritt für den Erhalt der Veranstaltungsstätte in der Windallee ein.

Müller: „Das Tivoli ist leider wegen einer mehr als zehnjährigen Vernachlässigung der Bausubstanz seitens der Stadt Varel in einen schlechten Zustand gebracht worden. Das ist einer Bauunterhaltungspolitik geschuldet, die in den letzten 15 Jahren immer wieder in Varel zu beobachten war und von der Mehrheitsgruppe toleriert wurde. Weitere Beispiele für diese Politik sind Deichhörn in Dangast oder die städtischen Wohnungen.

Das Tivoli hat eine lange Geschichte. Es ist ein gut funktionierendes und preiswertes Kultur- und Veranstaltungszentrum.

Mit dem derzeitigen Pächter hat die Stadt einen Betreiber, der den Varelern die Möglichkeit gibt, in praktisch jeder Größe zu feiern. Ohne diesen Pächter wäre das Tivoli wohl in einem noch schlechteren Zustand.

Das Tivoli hat einen für Varel hervorragenden Standort: Mitten in der Stadt und für die meisten Vareler zu Fuß zu erreichen.“

ZV ist aus diesen Gründen für den Erhalt des Tivoli und gegen ein Veranstaltungszentrum auf dem ehemaligen Kasernengelände. Ein derartiger Standort ist eine Randlage, die nur noch für wenige Vareler zu Fuß erreichbar wäre.

ZV fordert, dass die Verschlechterung der Bausubstanz umgehend gestoppt wird. Ziel ist es, das Tivoli zu erhalten. Eine Renovierung soll umgehend anlaufen. Im Rahmen dieser Maßnahme muss auch darüber nachgedacht werden, das Tivoli um einen Hotelbereich zu erweitern.

 

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